Ergänzende Regeln zum Deutschland-Cup

29.04.2017 16:33 - Vanessa Engelhardt

1. Proctoren sind die lokalen Ausrichter des Cups und bekommen die Fragen- und Antwort-Sets zum Zwecke der Organisation zuvor zu gesendet. Sie genießen ein besonderes Vertrauen. Damit es jedoch zu keiner Verletzung dieses Vertrauensverhältnisses und einer unfairen Vorteilsnahme kommt, wurde die sogenannte Proctor-Regel im Januar 2015 erlassen:

Falls Ergebnisse von Proctoren sich sehr stark von früheren Ergebnissen bei zentralisierten Meisterschaften oder Wettbewerben, die von dem jeweiligen Proctor nicht selbst ausgerichtet worden sind, unterscheiden, kann ein Proctor-Wechsel am entsprechenden Startort erfolgen und die Ergebnisse können unter Quarantäne gestellt werden. Die Quarantäne kann aufgehoben werden, falls die auffallende Leistungssteigerung bei zukünftigen zentralisierten Veranstaltungen oder dezentralen Veranstaltungen mit neutralem Proctor nachgewiesen wird.

2. Sehr gute Platzierungen bei dezentralen Wettbewerben bedürfen einer Bestätigung durch bestimmte Ergebnisse bei der Deutschen Quizmeisterschaft (DQM). Es gilt daher (Stand: April/2018) folgende Regel:

2.1

a) Ein Sieg im DQV Deutschland-Cup kann nur dann offiziell gewertet werden, wenn dieser Leistung eine Top-10-Platzierung bei der letzten Deutschen Quizmeisterschaft (DQM) vorausgegangen ist oder nachfolgt (zwei nachfolgende DQM). 

b) Eine Top-3-Platzierung bedarf einer Top-15-Platzierung bei der DQM (analog zu a)).

2.2

a) Ein Sieg in der Jahreswertung des DQV Deutschland-Cups kann nur dann offiziell gewertet werden, wenn dieser Leistung eine Top-3-Platzierung bei der Deutschen Quizmeisterschaft (DQM) im Jahr zuvor vorausgegangen ist, im gleichen Jahr erfolgt ist oder im nächsten Jahr nachfolgt.

b) Eine Top-5-Platzierung bedarf einer Top-10-Platzierung bei der DQM (analog zu a)).

Bis zur entsprechenden Bestätigung erfolgt die Veröffentlichung der Ergebnisse unter Vorbehalt.


Weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Seite des Ethikrats einzusehen.